Tomahawk Player – entdecke deine Musik neu

Vor ein paar Stunden berichtete OMG!Ubuntu über einen neuen Player, der das Erleben und Entdecken von Musik revolutionieren will. Solche Versprechen legen viele oder fast alle Player an den Tag – meistens wird man am Ende allerdings bitter enttäuscht. Doch Tomahawk überzeugt, fasziniert und überwältigt.

Tomahawk ist im Prinzip ein simpler Musikplayer, genau wie Winamp oder iTunes auch – eigentlich noch ein wenig simpler. Deine Musik wird dir fein-säuberlich in einer sogenannten “Collection” angezeigt. Sortiert nach Interpreten, Alben und Songs. Abspielen, Pausieren, Stoppen, Zurück, Vorwärts. Ein paar Playlisten hier und da. Das war’s eigentlich schon.

Super, und was ist so besonders?

Tomhawk selbst beschreibt sich als “Social media player” und das trifft es ziemlich genau. Keine Sorge, kein weiteres Social Network und keine “Ich höre gerade…”-Postings bei facebook. Du kannst nicht nur auf Songs aus deiner eigenen Collection zugreifen, zusätzlich werden dir die Collections deiner Freunde zum Stöbern, Entdecken und Hören angezeigt (vorausgesetzt sie verwenden Tomahawk).

Wenn du eine Band aus deiner Collection hörst, schlägt Tomahawk dir Interpreten vor, die dir gefallen könnten und welche deiner Freunde diesen Interpreten bereits in deren Collection haben.

Außerdem gibt es eine “Super Collection” in der alle Tracks zusammengefasst angezeigt und durchsucht werden können.

Das Teilen der Collections geschieht entweder direkt lokal im Netzwerk (z.B. mit Mitbewohnern oder Familienmitgliedern) oder via Twitter-, Google- oder Jabber-Account.

Der Komfort der Einfachheit

Durch die schlichte Gestaltung von Tomahawk findet man sich sehr schnell zu Recht. Funktionen wie “Love That Track” helfen Freunden die besten Songs von Interpreten zu finden oder beliebte Songs schneller wieder aufzurufen. Außerdem kümmert sich Tomahawk um die Verwaltung von Covern – ohne mein Eingreifen sind 95% meiner Interpreten und Alben mit einem Cover versehen.

Wer keine Lust hat, Musik zu suchen oder das Radio gerade mal wieder nichts brauchbares zum Besten gibt, sieht welche Songs seine Freunde gerade hören und kann diesen dann auch folgen – man hört also immer genau den Song, den der ausgewählte Freund gerade hört.

Aufruf zum Teilnehmen

Wer Lust hat Tomahawk mal auszuprobieren und ein wenig durch meine Collection und die seiner Freunde stöbern will, der kann sich Tomahawk hier downloaden - ob Windows, Mac oder Linux ist vollkommen egal. Da Tomahawk mit Version 0.2.2 noch in den Kinderschuhen steckt, können wir uns auch in Zukunft auf tolle neue Funktionen und Verbesserungen freuen. Es lohnt sich auf jeden Fall mal einen Blick zu riskieren.

Und so findet ihr mich:

Twitter: klecksfuss
Jabber: klecksfuss@jabber.org
Google: klecksfuss@googlemail.com

Gerne helfe ich euch auch bei Problemen.

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Stresstour ’10 Trailer


Alternativ zu Vimeo: Youtube-Video

Großes Dankeschön an die FH Flensburg und die Werbeagentur Quakenbrück für die Unterstützung und die Bereitstellung der Hardware.

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Pauspapier sei dank – für sowas gab’s damals keine Schokomilch!

Nachdem man bei basecom merkte, dass die Welt der “Social Media Platforms” nicht still stand, die Benutzerzahlen von stayblue keine sonderlichen Sprünge verzeichneten und die Konkurrenz schon Meilen weiter war, entschied man sich zur kompletten Neuentwicklung des Systems. Zufälligerweise passte das Vorhaben ganz gut, denn die alte Version stand auf Kriegsfuß mit Webservern und Datenbanksystemen. Kein Wunder, 5 Jahre Herumdokterei basierend auf phpBB fordern irgendwann ihren Tribut.

Pauspapier sei dank – für sowas gab’s damals keine Schokomilch!

Nein, die gab es wirklich nicht. Im Kindergarten, jedenfalls in meinem, hat man das Abpausen von anderen Kindern gar nicht gerne gesehen.  Immerhin versuchte man ja ethische Werte zu vermitteln und Abpausen zählt ganz und gar nicht dazu. Im Kindergarten der Social Media Netzwerke malt basecom nunmal mit Wachsmalern bei Marc Zuckerberg ab. Für stayblue6 hat sich basecom auf jeden Fall keine Schokomilch verdient.

stayblue6 ist facebook vom Aldi-Grabbeltisch

Jedem gebührt eine faire Chance seine Idee oder sein Produkt auf den Markt zu bringen – und die bekommt man auch. Aber mit Version 6 eines Produktes sollte man genug Erfahrungen gesammelt haben, um nach zwei Jahren Entwicklung und einer mehrmonatigen Beta-Phase eine stabile und lauffähige Version zur Verfügung stellen zu können. stayblue hat aktuell 30+ Webserver (siehe Zahlen nach www; exkl. Datenbankservern) im Einsatz – diese konnten die alte Version (nahezu) meistern. Und dennoch schafft man es immernoch nicht ein ordentliches Loadbalancing in stayblue6 einzuführen?

Manuel Kuhlins twitterte gestern Abend: “RT @stayblue: … 9.000 User Online und eine gefüllte Warteliste. // Es war also keine Notlösung mit der Liste! #kopf #tisch”, worauf promt ein Entwickler antwortete: “@ManKude nein, sowas ist notwendig sonst können wir die last nicht geregelt verteilen”. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem 9.000 Nutzer facebook gleichzeitig benutzen wollen und wir eine Warteliste zu Gesicht bekommen. Spaß beiseite, Hunderttausende Besucher nutzen facebook gleichzeitig und eine Warteliste lässt auf sich warten. Wohlbemerkt geht es, laut Entwickler,  nicht um die Last, sondern lediglich um die Verteilung dieser. Das Argument “facebook hat auch Tausende von Servern und viel größere finanzielle Mittel” zieht also nicht. Man arbeitet mit Usability-Professoren und Community-Experten zusammen, um eine benutzerfreundliche und übersichtliche Oberfläche bereitzustellen, schafft es aber nicht, sich externe Hilfe für eine performante Lastverteilung zu organisieren.

Witzig an dieser Stelle ist auch noch der Aspekt, das nicht einmal die Warteliste so funktioniert, dass Fehler von Nutzern ausgeschlossen sind. Eine simple Aktualisierung der Seite befördert einen schnurstracks wieder ans Ende der Schlange.

Der kleine Fauxpas beim Launch und die Sache mit den Nutzerzahlen

Nachdem beim Launch von stayblue5 das ganze Netzwerk für einen Tag außer Kraft gesetzt wurde, wollte man es dieses Mal anscheinend richtig angehen – doch das ging gewaltig in die Hose. Nach über zwei Jahren Entwicklung hat man es nicht geschafft sich adäquat auf die Umstellung vorzubereiten, sämtliche Server lieferten stundenlang “HTTP Error 503 – Service unavailable” oder waren gar nicht zu erreichen. “os-community.de” beförderte den Nutzer sogar in einen “Redirect loop” (eine Weiterleitung, die nie endet).

Ich persönlich fragte mich, wie sich wohl die Umstellung auf die Nutzerzahlen auswirkt und habe vor zwei Wochen begonnen Zahlen zu sammeln und auszuwerten. Auffällig ist, dass in diesen zwei Wochen täglich zwischen 50 und 90 neue Nutzer allein der OScommunity beitraten. Gestern, am Tag des Launches, traten allein am Nachmittag mehr als 150 Nutzer bei – komisch aber ist, dass mindestens 700 sie verlassen haben müssten (facebook-Gruppe “stayblue6 ist fürn Arsch”). Da nicht sicher ist, ob wirklich alle Nutzer der Gruppe die Community verlassen haben, rechne ich einfach aus Kulanz mit 50%.  Um auf einen Nutzerzuwachs von 150 zu kommen, müssten sich also gerade an dem Tag, an dem die Server nur zu gefühlten 60% erreichbar waren rund 500 Menschen angemeldet haben. Das wäre ein Anstieg von über 500%. Da das alles nur Thesen sind und ich davon nichts nachweisen kann, sollte sich jeder einfach selbst seine Meinung darüber bilden.

Hinweis: Es handelt sich um Spekulationen. Die Zahlen sind gerundet… und können den wirklichen Zahlen abweichen.

Aber ich kann auch anders… oder auch “Fazit”

Der vorherige Teil wirkte vielleicht etwas hart, aber ich kann auch anders. Auch wenn das neue Design eines der größten Kritikpunkte bei den meisten Nutzern ist, finde ich es gelungen – es wirkt sehr professionell und durchdacht. Leider bringt ein super Design nichts, wenn die Features keinen Hauch von Innovation mit sich bringen. Schade, aber vielleicht haben die Jungs bald eine springende Idee und katapulieren sich direkt an die Spitze. Bis dahin werde ich weiterhin meine Daten nach Palo Alto schicken ;-)

Update: “Parkrocker” blogt über die neuen AGBs, die mit stayblue6 eingeführt wurden. Lest selbst.

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Videoprojekt: Stresstour 2010

In diesem Sommer wollten wir endlich unsere Tour quer durch Deutschland in Angriff nehmen – und das taten wir dann auch. Der Plan war simpel, die Umsetzung kompliziert und die Zeit knapp. Eigentlich wollten wir gemütlich ein paar Skateparks anfahren, um dort zu filmen und zu fotografieren. Doch die Zeit machte uns einen Strich durch das “gemütlich” – niemand bekam mehr als 6 Tage Urlaub, keiner konnte uns länger einen Bulli zur Verfügung stellen.

Quer durch die Republik, Parks finden, halbwegs ordentliches Material “produzieren”, ein paar Minuten Schlaf finden und das in 6 Tagen – ein fast unmögliches Unterfangen. Aber anstatt ein paar Städte von der Route zu streichen, planten wir die Tour einfach stressiger.

Osnabrück -> Paderborn -> Köln -> Frankfurt -> Ulm -> München -> Plauen -> Mühlhausen -> Paderborn -> Osnabrück

Ausgerüstet mit einem HDR-Camcorder, zwei Spiegelreflexkameras, einem Stromgenerator, mehreren Strahlern, einem (!) Zelt für zwei Personen und ziemlich viel anderem Zeug, lagen insgesamt 2500km (415km / Tag), ein Haufen Spaß und eine Menge Stress vor uns.

Großen Dank an Gerald und Thomas für den Bulli, und an Doris für das super Hotelzimmer in München. DANKE.

Die folgenden Bilder wurden von Fufanu (Philip Hermes) geschossen.

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